„Ordnungsruf in der Fragestunde am 10. Oktober!“


Im Jahr 2003 wurde in Berlin ein Polizist erschossen. Der Mörder, ein Libanese, schoss dem Polizeibeamten eiskalt ins Gesicht. Dieser hinterließ eine Frau und eine kleine Tochter. Der Täter bekam die „volle Härte des Rechtsstaates“ zu spüren und wurde Anfang dieses Jahres aus der Haft entlassen. Offenbar hat man es jedoch versäumt, gegen den Libanesen eine Wiedereinreisesperre zu verhängen.


Ich stellte nun die Frage an die Bundesregierung: "Was gedenkt die Bundesregierung zu unternehmen, um diesem Stück Abschaum die Wiedereinreise nach Deutschland zu verwähren bzw zu verhindern?"


Nach ratlosem Herumblicken erbarmte sich dann ein Staatssekretär, mir eine Antwort zu geben. Ihm sei der Sachverhalt nicht bekannt und man will schriftlich antworten. Darauf bin ich schon sehr gespannt...


Im Anschluss an die darauffolgende Frage war dem Bundestags-präsidenten dann wohl aufgefallen, was ich für eine Frage gestellt hatte. Für meine Wortwahl erhielt ich dann mit reichlich Verspätung noch einen Ordnungsruf. Wenn man bedenkt, wie andere Politiker arglose Bürger beschimpfen („Pack“ etc.), soll die Bezeichnung „Abschaum“ für einen feigen Mörder unangemessen sein?!